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Die Weinbar hat die Familie von einem Weinkellerbauer anfertigen lassen. Serviceleiter Perica Prgomet präsentiert stolz das neue Schmuckstück, das im Flur des Brauhauses zu finden sein wird."Wir müssen uns auf dem Teller beweisen"

Seit vergangene Woche Montag ist das Brauhaus wegen der Umbau- und Renovierungsarbeiten geschlossen. In nahezu jedem Raum wird seitdem gewerkelt. Der große Restaurantraum wurde weiß gestrichen, die Theke passend zu den neuen Sitzbänken dunkel lasiert. Auch die alten Stühle in den Kirchhellener Stuben wurden neu aufgearbeitet und mit edlen Sitzpolstern versehen. Neue Stühle zu kaufen, war keine Option. „So eine Qualität kostet heutzutage richtig Geld“, sagt der neue Serviceleiter Perica Prgomet zur Begründung.

Moderne Frühstückskarte

Neu hingegen ist das lange Weinregal an der Wand der Stuben. 400 bis 500 Weine sollen darin lagern und den Raum gemütlicher und edler aussehen lassen. Die Wände werden Bleistiftzeichnungen zieren, die die Familie beim Ausmisten der Lagerräume gefunden hat. Neu gerahmt werden sie ein Hingucker in den Stuben sein, die weiterhin für Veranstaltungen gebucht werden können, aber ansonsten den Restaurantbesuchern offen stehen. Dort gibt es dann auch Gittis Frühstück, allerdings können sich Hungrige fortan von einer modernen Karte ihr Frühstück selbst zusammenstellen. Ab 9 Uhr wird es serviert.

Von 12 bis 15 Uhr gibt es, neben der großen Karte, die den ganzen Tag bis zum Feierabend um 23 Uhr gilt, Mittagsmenüs für unter 10 Euro. Die Suppe und das Dessert sind einheitlich, der Hauptgang kann unter sechs Angeboten gewählt werden. Kaffee und Kuchen gibt es den ganzen Tag über, aber von 15 bis 17 Uhr ein spezielles Angebot. Der Kuchen kommt weiterhin von Gitti.

Auch bei den anderen Produkten, die in der Küche verarbeitet werden, setzt die Familie Prgomet auf lokale Produkte. „Alles, was möglich ist, besorgen wir hier. Eier, Obst, Kartoffeln, Spargel ...“, zählt Perica Prgomet auf.

Mehr als 40 Weine

Auch einige der angebotenen Schnäpse kommen aus der Umgebung, und zwar von der Kornbrennerei Böckenhoff aus Dorsten. Einen eigenen Wagen für die Schnäpse hat Danjiel Prgomet erworben. Er wird neben der Weinbar stehen, das Schmuckstück in der ehemaligen Fasanecke des Brauhauses. Aus mehr als 40 Weinen können die Gäste wählen und sie im Restaurant, aber auch an der Theke aus Weinfässern, probieren.

Bei 4 Euro geht es pro Glas los. Die teuerste Flache liegt bei 60 Euro. Hochpreisigere Weine können bestellt werden, gehören aber nicht zum Standard. Denn das Motto der Familie lautet. „Gutbürgerlich, aber in allerhöchster Qualität.“

Das gilt vor allem für das Essen, das Koch Danjiel Prgomet und sein Team in der großen Küche des Brauhauses zubereiten. Er freut sich schon sehr auf die Arbeit in seinem neuen Reich. „Die Küche in unserem alten Lokal war etwas größer als die Spülküche hier.“ Und da gingen am Tag auch bis zu 120 Gerichte raus, an Feiertagen viel mehr. „Wer hier also nicht vernünftig kochen kann, der kann einfach nicht kochen“, sagt Danjiel Prgomet.

Nur eine Werbung zählt

Er und sein Bruder wissen, dass sie sich das Vertrauen der Kirchhellener in das Haus zurück erkochen müssen. „Man kann vorher viel erzählen, aber wir müssen uns auf dem Teller beweisen. Denn es gibt nur eine Werbung, die zählt, und das ist die Mund-zu-Mund-Propaganda“, sagt Perica Progmet.

Er freut sich auf die Herausforderung. Denn die hat in ihrem Steakhaus in Essen in den vergangenen Jahren gefehlt. „Wir sind räumlich an unsere Grenzen gestoßen, mussten jeden Tisch am Abend in zwei Schichten eindecken“, nennt er auch den Grund, warum sich die Familie nach einem neuen Restaurant umgesehen hat.

Über die Brauerei Veltins lernten sie Bernhard Steinmann kennen und nach zwei Monaten war alles klar. Jetzt müssen nur noch die Kirchhellener den neuen Chefs im Brauhaus ihr Vertrauen schenken. 

Quelle: http://www.dorstenerzeitung.de/staedte/kirchhellen/Neue-Gesellschafter-im-Brauhaus-Wir-muessen-uns-auf-dem-Teller-beweisen;art4249,2801491

Liebe Freunde des Brauhauses am Ring!

Wie die meisten von euch ja bereits mitbekommen haben, hat sich in den letzten 2 Wochen so einiges in unserem Haus getan.

Wir haben viel gearbeitet, viel Liebe und Herzblut in das Kirchhellener Haus reingesteckt und freuen uns wahnsinnig auf die kommende Zeit.

Besonders aber freuen wir uns natürlich auf den morgigen Tag. Die große Neueröffnung, bei der wir uns auf jeden einzelnen Gast sehr freuen! Gerne begrüßen wir alle Freunde und Interessenten vom Brauhaus

ab 18.00 Uhr die Neueröffnung und die neue Zeit mit uns zu feiern. Für Speis und Trank ist natürlich gesorgt.

Für jeden Gast haben wir ein kleines Begrüßungsgetränk vorbereitet und ein Büffet, welches für 14,90 € p.P. gewählt werden kann. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Eure Familie Prgomet

Brauhaus am Ring bekommt neue Betreiber

Die Gastronomenfamilie Prgomet übernimmt 80 Prozent der Gesellschafter-Anteile.Sie betreibt bisher ein Haus in Essen-Überruhr und sucht neue Aufgaben Gerüchte gab es schon länger, jetzt ist es amtlich: Das Brauhaus am Ring bekommt einen neuen Betreiber: Die Gastronomenfamilie Prgomet aus Rentfort, die bisher das „Haus Nothoff“ in Essen-Überruhr betreibt, übernimmt von den bisherigen Betreibern 80 Prozent der Gesellschafteranteile. Die Familie hat bereits angekündigt, alle Mitarbeiter zu übernehmen und das Haus ab September an sieben Tagen in der Woche zu öffnen. Das vergangene halbe Jahr stand im Zeichen der Veränderungen im Brauhaus. Angesichts von unzureichenden Umsätzen und roten Zahlen hatten die Besitzerfamilien einen Kurswechsel eingeleitet. Die zweite Generation der Gesellschafter wurde in den Betrieb einghebunden. Neben neuen Angeboten wie Landhausfrühstück und Mittagsspeisekarte standen personellen Veränderungen auf der Betriebsleiterposition, in der Küche, im Service und in der Verwaltung im Vordergrund. Die Brauhaus-Verantwortlichen um Geschäftsführer Bernhard Steinmann haben auf die der Kritik reagiert und das Brauhaus neu aufgestellt. Jetzt haben die Brauhaus-Gesellschafter den nächsten Schritt vollzogen und mit der Gastronomenfamilie Prgomet einen neuen Hauptgesellschafter und Investor ins Boot geholt, der das Brauhaus als Familienbetrieb zu neuem Glanz führen soll. Die neuen Betreiber wollen im September an den Start gehen. Bis dahin wird das in den vergangenen Monaten neu gebildete Brauhaus-Team um Betriebsleiter Pascal Blum die Gäste betreuen. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren ein Restaurant in Essen wieder nach vorne gebracht, doch stoßen wir dort räumlich an unsere Grenzen. Wir haben kein Entwicklungspotenzial mehr“, erklärt der neue Mit-Geschäftsführer Perica Prgomet „Wir haben uns vor zwei Monaten die Räumlichkeiten hier in Kirchhellen angeschaut und waren uns einig, das wir hier nicht nur neue Entfaltungsmöglichkeiten haben, sondern auch erfolgreich arbeiten können.“ Auf der Jahresversammlung der Gesellschafter und Genussscheininhaber stellte sich die Gastronomenfamilie und gab einen Einblick in ihre Pläne und in die Zukunft des Brauhauses. Wichtigste Aussage für das neu zusammengestellte Brauhaus-Team: „Alle Mitarbeiter werden übernommen.“ Danijel Prgomet betont: „Wir wollen das Brauhaus, wie es die Kirchhellener kennen, nicht neu erfinden, aber wir werden es weiter verbessern.“ Ab Anfang September, wenn die Familie Prgomet ihr Essener Steakhaus verlässt und die Arbeit im Brauhaus aufnehmen wird, wird das Brauhaus an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein, täglich ab 9 Uhr Gittis Frühstück anbieten und ab 12 Uhr Mittagsgerichte à la carte anbieten. „Dazu wird es aber auch Mittagsmenüs für unter 10 Euro geben“, sagt Danijel Prgomet. Brauhaus am Ring bekommt neue Betreiber | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf: www.derwesten.de/staedte/bottrop/kirchhellen/brauhaus-am-ring-bekommt-neue-betreiber-id10721074.html